wortkotze chover mhover yhover
08
Nov
Sei mein Fan!

Wortkotze_net

Wie einige von euch sicher schonmal bemerkt haben, gibt es eine eigene Wortkotze Fan Seite, genau hier.
Und weil dort irgendwie seit meinem letzten Aufruf nicht mehr allzu viel passiert ist – hier ein neuer Aufruf! :D

Ihr lest (meine) Wortkotze gerne – oder sogar regelmäßig?

Habt kreative Ideen – und wolltet schon immer mal auf WORTKOTZE.NET erscheinen?

Dann ist das DIE Chance!

Sendet mir euer fertiges FAN FOTO einfach per E-Mail, Twitpic – ICQ, oder was auch immer.. x)

Ich freu mich! :D

xoox ?

» 2 comments
Abgelegt unter Kreativität, Menschen, Wortkotze
geschrieben um 1:44 Uhr von Lunatic (2009)
30
Okt
Wieviele Masken braucht ein Mensch?

Da ich ja schonmal über das Thema Masken bezogen auf “verschiedene Persönlichkeiten” bzw. sich selbst verstellen etc. geschrieben habe -frage ich mich nun:

Braucht man solche Masken vielleicht sogar, einfach um “leichter” durchs Leben zu kommen?
Und wenn ja – wie viele – und für was genau?

Ich denke mal jeder setzt schon eine Maske auf, wenn er nur das Haus verlässt.

Zum Beispiel mit ganz ganz mieser Laune – lässt man sich sowas trotzdem meist nicht anmerken wenn man raus geht – warum weiß ich zwar selbst nicht, aber ich denke das trifft auf die meisten Menschen zu.

Oder eben wenn man furchtbar traurig/verletzt wegen etwas ist, geht man ja auch nicht weinend auf die Straße sondern macht das “Zuhause” – für den Rest der Welt gibt es die Maske.

Also ist ein Leben mit einer Maske/Masken einfacher,
weil nicht so viele Fragen gestellt werden – man nicht (ganz so) oft schräg angeschaut wird – weil man ist wie alle anderen?!

Dazu jetzt noch ein Gedicht von Alfred Wolfenstein, was mir irgendwie gerade passend erscheint, auch wenns nicht ganz passt x) :

Dicht wie die Löcher eines Siebes stehn
Fenster beieinander, drängend fassen
Häuser sich so dicht an, daß die Straßen
Grau geschwollen wie Gewürgte stehn.

Ineinander dicht hineingehakt
Sitzen in den Trams die zwei Fassaden
Leute, ihre nahen Blicke baden
Ineinander, ohne Scheu befragt.

Unsre Wände sind so dünn wie Haut,
Daß ein jeder teilnimmt, wenn ich weine.
Unser Flüstern, Denken … wird Gegröle …

- Und wie still in dick verschlossner Höhle
Ganz unangerührt und ungeschaut
Steht ein jeder fern und fühlt: alleine

Naja, wie war das noch?
Die ganze Welt ist eine Bühne.

xoox ?

» 4 comments
Abgelegt unter Gedanken, Leben, Menschen, Wortkotze
geschrieben um 0:10 Uhr von Lunatic (2009)
Pages:  1 2 3 ...5 6 7 8 9 10 11 12 13 14