

Warum wird einem Menschen dessen Wohnung gerade abgebrannt ist Geld zum telefonieren angeboten -
einem ohne diese “Umstände” nichtmal welches gegeben wenn er höflich fragt?
Wo doch diese Person genauso in Not sein kann – vielleicht noch viel schlimmer – es nur nicht jedem auf die Nase binden möchte?
Oder einfach keine Lust auf dumme Fragen á la “ooh, das tut mir ja sooo leid für Sie..” – hören möchte – weil eben eigentlich alles doch nur erheuchelt ist. -
Weil MENSCH in so einer Situation eben Mitleid “zeigt” – es eine Stunde später aber wahrscheinlich nichteinmal mehr weiß.
Seltsame Welt!
xoox ♥
Seltsame Welt – Aber leider der Alltag heutzutage…
find es gut dass besonders in Krisensituationen anderen Menschen eher geholfen wird. Das ist ein vollkommen natürliches verhalte. warum sollte man auch jemandem helfen, dem es noch gut geht – der kann sich schliesslich selber helfen!
das anderen menschen nichts gegeben wird, welche in not sind, und es nicht zeigen, ist doch somit vollkommen klar! Wenn man nicht über seine probleme spricht kann man auch keine hilfe dafür bekommen.. ist für mich logisch.
und ich sehe in münster täglich 20 Penner, denen gebe ich auch nie einen cent! Aber dann gibt es noch die Penner, die ihre “Draußen”-Zeitung verkaufen, eine Art Hilfe zur Selbsthilfe. Die zeitung wird nur auf der Straße verkauft und nur von Obdachlosen. 2€ kostet sie, die Hälfte bekommt der Verkäufer, also der Obdachlose. Die Zeitung wird teilweise auch von Obdachlosen gestaltet und mit Intalten gefüllt.
Was ich damit sagen will:
Ich gebe dem, der bettelnd an der Straßenecke sitzt nichts, weil ich der Meinung bin, das niemand in Deutschland so erbärmlich auf den Kniehen hängen muss und der gesellschaft beide Hände hinhält.
Ich gebe viel lieber den Leuten etwas, die sich sinvoll beschäftigen, ihr Problem PUBLIK MACHEN und DRÜBER REDEN WOLLEN. Denn das sind die Menschen, die ihre Situation verändern wollen. Die anderen wollen das nicht, kaufen sich Alkohol und andere Drogen…
Und dieses Szenario lässt sich auf jeden übertragen, auf jedes Problem. Ob Obdachlos, Haus abgebrannt, psychisch krank oder sonstwas. Wer nicht drüber redet, kann auch nicht erwarten, dass ihm geholfen wird – schliesslich schauen wir den Menschen nur VOR den Kopf…
Der Punkt, dass ein Mensch in der einen Sekunde starkes Mitleid zeigt, aber 2 Stunden später schonwieder feiern gehen kann, ist für mich absolut wichtig und unabdiingbar. Würde ich mir nämlich immer um die Leute Gedanken machen, denen es schlecht geht, würde ich aus dem Überlegen garnicht mehr rauskommen und könnte auch kein normales Leben mehr führen.
Wenn ich an die vielen Menschen denke, in Afrika, anderen Entwicklungsländern, die Sklaverei in China, die Unwissenheit der Religionen, Hunger, Waldvernichtung, Umweltschändung, Politikverhalten, usw…
..und bei allem soviel Mitleid hätte, wie du es forderst, ohne “eine Stunde später davon nix mehr wissen zu wollen” – dann wär ich selber nurnoch ein bemitleidenswerter Haufen.
so.. n bissl viel, aber das war mein Wort zum Sonntag!
dazu kann man nichts weiter sagen! Sehr gute Argumente!
Kann TurricaN nur bestaetigen. Ich denke aber auch, dass man den Unterschied zwischen Masche und ernsthafter Not mitbekommt, hat man nur ein bisschen emphatisches Empfinden.
